Goldbarren

Goldbarren in den verschiedensten Formen waren auch seit ca. 2000 v. Chr. eine frühe Form metallischen Geldes. Währungsgeschichtlich sind Edelmetalle in Barrenform heute nur noch in den Tresoren der Zentralbanken zu finden. Gold und auch Silbermünzen haben ihre international akzeptierte Funktion als kurrente Währung zur Deckung des umlaufenden Papiergeldes verloren. Sowohl Goldmünzen als auch Goldbarren sind heute sowohl Sammelobjekt für Numismatiker als auch Wertaufbewahrungsmittel für Anleger. Als Anlagebarren (1g – 1000g Goldbarren) oder in Münzenform, (Krügerrand, Münzbarren und andere) werden sie auch heute in geprägter bzw , gegossener Form verkauft.

Goldbarren sowohl von Primär- als auch von Recyclinghütten hergestellt und in den Markt gebracht. Hersteller von Edelmetallbarren unterliegen besonderen Auflagen, ihre Produkte bedürfen, um marktgängig zu sein, einer Zertifizierung und eines eingeprägten Erzeugerzeichens und Feingehaltspunze. Bekannte Firmen sind z. B. C.Hafner (DE), Umicore (BE), Valcambi (CH) und Argor-Heraeus (CH), A. Degussa stellt keine Goldbarren mehr her, da es diesen Unternehmenszweig an Umicore abgetreten hat und der Markenname an einen Edelmetallhändler verkauft wurde. Alle o.g. Firmen stellen Goldbarren in Übereinstimmung mit dem Qualitätsstandard „Good Delivery“ der London Bullion Market Association her. Üblicherweise werden alle von der London Bullion Market Association gelisteten Barrenherstellern von nahezu allen Banken der Welt angenommen.