Silberbarren

als Zahlungsmittel und bewährte Geldanlage. Neben den verbreiteten Silbermünzen als Zahlungsmittel fristeten Silberbarren lange ein Schattendasein als primäre Industrie- und Handelsgüter. Durch Finanz- und Wirtschaftskrisen haben bankhandelsfähige Silberbarren jedoch wieder zunehmend an internationaler Bedeutung als Geldanlage und Krisenabsicherung Silber zählt zu den wichtigsten Edelmetallen für die Industrie, in der Schmuckverarbeitung und dient seit Jahrtausenden gewonnen. Silberbarren in kleineren Größen werden wie Münzen geprägt. Große Silberbarren werden in Gussformen hergestellt. Als Rohstoff für die Barren dient gefördertes und recyceltes Silber, welches vorher auf den gewünschten Feingehalt veredelt wurde.

Die Spezifikationen der LBMA verlangen einen minimalen Feinsilbergehalt von 999/1000 für Silberbarren. Bei silbernen Anlagemünzen sind auch Prägungen mit höherem Feingehalt geläufig (z.B. Maple Leaf, Cook Islands). Bei den bankhandelsfähigen Silberbarren setzt sich zunehmend der hochreine Silbergehalt von 99,99% (four nine fine) durch. Silberbarren aus purem Feinsilber werden weltweit in den verschiedensten Formen, Gewichten und Produktionsweisen von unterschiedlichen Herstellern produziert und vertrieben (1g – 5000g Silberbarren). Als mittelgroße und große Anlagebarren haben Feinsilberbarren deutliche Vorzüge bei der Lagerung und Wertdichte.